Parkraumanalyse Hückeswagen
Die Parkraumanalyse für Hückeswagen mag beruhigend wirken – doch bei genauerem Hinsehen bleiben zu viele Fragen offen. Wenn bereits Grunddaten nicht stimmen, etwa die falsche Zahl der Parkplätze in der Bahnhofstraße, und wenn die Tiefgarage am Etapler Platz als „öffentlich nutzbar“ gilt, obwohl sie privat betrieben und teilweise vermietet ist, verliert das gesamte Zahlenwerk an Glaubwürdigkeit.
Auch die Methodik bleibt unklar: Eine Erhebung an nur zwei Tagen, ohne transparente Messkriterien und ohne konkrete Auslastungszahlen, kann keine belastbare Grundlage für politische Entscheidungen sein. Besonders schwer wiegt, dass absehbare Entwicklungen nicht berücksichtigt wurden. Durch das ISEK werden in der Bahnhofstraße künftig fast alle Parkplätze wegfallen – und in der Marktstraße ebenfalls ein erheblicher Teil. Wer heute behauptet, das Angebot sei ausreichend, ignoriert damit die Realität von morgen und die Bedürfnisse der Bürger, Geschäfte und Gastronomie.
Hinzu kommt: Viele Bürger erleben die Parksituation im Zentrum anders, als es die Analyse nahelegt. Für sie wirkt die Aussage, es gebe genügend Parkplätze, wie Hohn.
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