Der große Wind-Bluff: Warum das Oberbergische „Klimamärchen“ jetzt zum Albtraum wird!
Liebe Bürgerinnen und Bürger
Die Goldgräberstimmung für Wind und Solar ist am Ende – und ganz ehrlich: Das ist die beste Nachricht des Jahres für unsere Heimat! Wer im Oberbergischen immer noch von der „bombensicheren Rendite“ träumt, sollte einen Blick in das offizielle Klimaschutzkonzept unserer Schloss-Stadt werfen. Das liest sich nämlich wie ein Abenteuerroman, bei dem man am Ende sein eigenes Geld verliert.
„Haftung? Nein danke!“ – Das Kleingedruckte der Verwaltung Schon im Impressum des Konzepts (Seite 3) zeigt die Stadtverwaltung, wie viel Vertrauen sie in ihre eigenen Zahlen hat: „Es kann keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit übernommen werden“ (p. 3). Übersetzt heißt das: „Wir planen hier zwar die Zukunft eurer Wälder und eures Geldes, aber wenn die Rechnung nicht aufgeht – euer Problem!“ Wer würde bei so einem Disclaimer privat auch nur einen Euro investieren?
Die Milliarden-Rechnung: Wir verbrennen Geld für heiße Luft! Während das Konzept stolz den „Nachholbedarf“ beim Ökostrom (nur 19,1 % in Hückeswagen gegenüber 45,2 % im Bund) beklagt (p. 35), verschweigt es die bittere Bilanz: Allein im letzten Jahr haben wir für Windkraft bundesweit 13,4 Milliarden Euro an Förderungen rausgeballert, aber am Markt nur 10,4 Milliarden erlöst. Ein sattes Minus von 3 Milliarden Euro. Bei Solar ist es noch wilder: 13 Milliarden ausgezahlt, aber nur 3 Milliarden eingenommen. Über 12,8 Milliarden Euro Miese in einem Jahr – finanziert von uns Steuerzahlern, damit die Bilanz im Rathaus auf dem Papier „grün“ aussieht!
Kommunen im „Blindflug“: Das HSK-Risiko
In Zeiten der Haushaltsnotlage (HSK) klammert man sich im Rathaus an jeden Strohhalm. Das Konzept definiert „wirtschaftliches Potenzial“ (Seite 36) allen Ernstes so, dass sich eine Anlage „amortisieren“ muss (p. 36). Doch wie soll das gehen, wenn die Betreiber sich in den Auktionen gegenseitig auf 6,1 Cent runterprügeln müssen, um überhaupt einen Zuschlag zu bekommen? Wenn Branchenriesen wie ABO Energy (die laut Konzept in der Region planen) gerade 170 Millionen Euro Verlust vermelden, sollte jedem Bürgermeister der Schweiß auf der Stirn stehen. Ohne Gewinn keine Gewerbesteuer – am Ende bleiben uns nur kaputte Waldwege und hässliche Fundamente.
Vorsicht, Bürgerbeteiligung: Ihr seid die Melkkühe der Nation! Besonders „humorvoll“ wird es bei der Bürgerbeteiligung, die das Klimaschutzmanagement so fleißig „begleitet“ (p. 162). Was dort als „Investment in die Zukunft“ verkauft wird, ist juristisches Gift: Das „qualifizierte Nachrangdarlehen“. Laut Gesetz (§ 13 VermAnlG) muss im Prospekt vor dem Totalverlust gewarnt werden. Im Klartext: Wenn die Anlage wegen Flaute oder Dumping-Preisen absäuft, kassieren erst die Banken. Der Bürger steht ganz hinten und darf zuschauen, wie sich sein Erspartes in Luft auflöst.
Ein Segen für die Umwelt: Wald statt Windrad-Schrott!
Ich sage es, wie es ist: Ich bin gegen diesen Windkraft-Irrsinn. Dass sich diese Anlagen jetzt wirtschaftlich selbst zerlegen, ist ein Geschenk für unsere Natur. Das Konzept schwärmt von „Potenzialen“ im Wald (p. 44), aber jede Fläche im Oberbergischen, auf der wegen Unwirtschaftlichkeit nichts gebaut wird, ist eine großartige Fläche! Sie bleibt unversiegelt, schützt das Ökosystem und unser Panorama. Das „Gar-aus“ für diese Projekte rettet unseren Wald vor dem Größenwahn der Projektierer. Die Ära der blinden Subventionen ist vorbei – und das ist verdammt gut so!
Anderson Black
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